Unsere Mitarbeiter
Mehr als 100 Angestellte kümmern sich in St. Josef um das Wohl der Bewohner. Altenpflegerinnen, Krankenschwestern, Altenpflegehelfer, Hauswirtschaftskräfte und Verwaltungsangestellte
sowie der Hausmeister helfen dabei, den Menschen im Haus den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu machen. Das Personal ist
überwiegend examiniert und alle weisen spezielle Weiterbildungen auf: Der Umgang mit Medikamenten, Demenz, Inkontinenz, Hygiene
oder auch Patientenverfügungen sind nur einige wenige Themen, mit denen sich die Mitarbeiter in St. Josef regelmäßig befassen. Die gesetzlichen Betreuer und die Angehörigen, die Bewohner in St. Josef vertreten, kommen regelmäßig ins Haus und sehen nach dem Wohl ihrer Anvertrauten.
In St. Josef werden Altenpfleger und Altenpflegerinnen ausgebildet. Derzeit gibt es zwölf Ausbildungsplätze.
Arbeit und Ausbildung in St. Josef
Die wichtigste Aufgabe der/des staatlich anerkannten Altenpflegers/in ist die umfassende
Unterstützung alter Menschen bei deren alltäglicher Lebensgestaltung. Wir betrachten „Gepflegt werden“ als Lebensform. Mit
einer individuellen Beratung sollten die Senioren Begleitung, Sicherheit, Vertrautheit, Wert und Würde erfahren. Die Ausbildung
zum Altenpfleger/in soll dazu befähigen, die Pflege, Betreuung und Beratung von Senioren zu übernehmen. Ziel dieses Berufes
ist es, die körperliche, geistige und seelische Gesundheit älterer Menschen so lange wie möglich zu erhalten. Um alte Menschen
mit fachlicher Kompetenz fachgerecht pflegen zu können, ist ein breit gefächertes sozialmedizinisches Wissen erforderlich.
Altenpfleger/in ist ein verantwortungsvoller Beruf mit gesicherter Zukunft. Die Einstiegschancen sind für qualifizierte junge Leute sehr gut. Voraussetzungen sind körperliche und seelische Belastbarkeit, Lust am selbstständigen Arbeiten und ein großes Maß an Einfühlsamkeit. Das Stichwort heißt „Sozialkompetenz“. Die fachliche Qualifikation kann selbstverständlich erlernt werden, jedoch die Fähigkeit, sich auf andere Menschen unter Berücksichtigung der bisherigen Lebensumstände einzulassen, ist eine große Begabung. Die gesicherte berufliche Zukunft der/des Altenpflegers/in hängt nicht zuletzt mit der gestiegenen Lebenserwartung zusammen: Immer mehr Menschen werden immer älter, viele von ihnen benötigen professionelle Hilfe.
Ausbildung
Die praktische Ausbildung zum Altenpfleger in unserer Einrichtung:
- Einarbeitung nach Einarbeitungsleitfaden
- Mentorin, Praxisanleitung und Fachkräfte sind Ansprechpartner für alle Fachfragen der SchülerInnen
- Anleitung und Begleitung durch Praxisanleiterin und Mentorin unter Einbeziehung der Lehrinhalte der Theorieblöcke
- Mentorin und Praxisanleiterin erstellen am Ende des jeweiligen Ausbildungsjahres den fachpraktischen Beurteilungsbogen
Zugangsvoraussetzungen
Nach der Ausbildungs- und Prüfungsordnung des Altenpflegegesetzes gelten folgende Zugangsvoraussetzungen zur dreijährigen Altenpflegeausbildung:
- die gesundheitliche Eignung zur Ausübung des Berufs
- der Hauptschulabschluss bzw. gleichwertiger Bildungsabschluss und
- eine anderweitige zweijährige Berufsausbildung
- der Abschluss als Altenpflegehelfer oder Krankenpflegehelfer oder Hauptschulabschluss bzw. gleichwertiger Bildungsabschluss und
- eine einjährige einschlägige Vollzeitschule oder Teilzeitschule
- oder freiwilliges soziales Jahr,
- oder zweijährige einschlägige Tätigkeit,
- oder Zivildienst in der Pflege,
- oder Heilerziehungshelfer/in
- und anschließend Berufsfachschule für Altenpflegehilfe (ein Jahr)
- Realschulabschluss oder ein anderer gleichwertiger Bildungsabschluss oder
- das Abitur
Altenpflegerin, Altenpfleger - Mehr als ein Beruf
